Die Maremma ist eine gute Wahl, wenn toskanische Weine etwas offener, wärmer und zugänglicher wirken dürfen. Die Küste bringt Frische, die Sonne sorgt für reife Frucht, und Rebsorten wie Sangiovese, Cabernet Sauvignon, Merlot, Vermentino oder Viognier zeigen eine breite Stilpalette. Wer zwischen klassischer Toscana und mediterraner Leichtigkeit sucht, findet hier eine sehr vielseitige Richtung.
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Die Maremma liegt im südwestlichen Teil der Toscana und reicht bis an die tyrrhenische Küste. Die Region wirkt offener, wärmer und maritimer als viele klassische Herkunftsgebiete im Landesinneren. Meeresbrisen, viel Licht und unterschiedliche Böden sorgen für Weine mit reifer Frucht, guter Frische und klarer Struktur. Damit zeigt die Maremma eine eigenständige Seite der italienischen Weine.
Historisch war die Maremma lange landwirtschaftlich geprägt und wurde erst vergleichsweise spät intensiv weinbaulich erschlossen. Heute gilt sie als eine der dynamischsten Zonen der Toskana. Viele Winzerinnen und Winzer nutzen bewusst den gestalterischen Freiraum der Region. Neben geschützten Herkunftsbezeichnungen spielen IGT-Weine eine zentrale Rolle, da sie flexible Kombinationen autochthoner und internationaler Rebsorten erlauben.
Der Stil der Region ist vielseitig. Sangiovese bleibt ein wichtiger Bezugspunkt, wird aber häufig durch Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc oder Petit Verdot ergänzt. So entstehen Rotweine mit toskanischer Herkunft und moderner Prägung. Neben italienischen Rotweinen spielen auch Weissweine aus Sorten wie Vermentino, Viognier oder Chardonnay eine Rolle.
Mit Pepi Lignana – Fattoria il Casalone steht ein Produzent im Mittelpunkt, der den Charakter der Küstenregion klar zeigt. Das Weingut liegt nahe der Lagune von Orbetello und verbindet mediterrane Reife mit Frische, Struktur und Trinkfluss. Die Weine wirken zugänglich, aber nicht beliebig: Sie zeigen die moderne, handwerklich geprägte Seite der Maremma.
Dienstag/Donnerstag/Freitag:
12.30 – 18.00 Uhr
Samstag:
09.30 – 15.30 Uhr