Galicien steht für die atlantische Seite spanischer Weine. Statt Wärme und Fülle stehen hier Frische, Spannung und salzige Klarheit im Vordergrund. Besonders prägend ist Albariño aus Rías Baixas: trocken, aromatisch, mit Zitrusfrucht, Steinobst und lebendiger Säure. Die Nähe zum Atlantik gibt vielen Weinen eine kühle, maritime Prägung, die sie deutlich von Rueda oder mediterranen Weissweinen unterscheidet. Wer weisse Weine aus Spanien sucht, die frisch, präzise und eigenständig wirken, findet in Galicien eine der wichtigsten Herkünfte.
Galicien liegt im Nordwesten Spaniens und unterscheidet sich deutlich von vielen wärmeren Weinregionen des Landes. Das Klima ist stärker vom Atlantik geprägt: feuchter, kühler und maritimer. Dadurch entstehen Weine, die weniger auf Fülle setzen, sondern auf Frische, klare Frucht, Säure und eine salzige, küstennahe Anmutung.
Die bekannteste Herkunft Galiciens ist Rías Baixas. Dort steht Albariño im Mittelpunkt und gilt als prägende weisse Rebsorte der Region. Die Weine sind meist trocken, frisch und aromatisch, mit Noten von Zitrusfrucht, Pfirsich, Aprikose, Apfel oder Melone. Je nach Ausbau können sie schlank und direkt oder etwas cremiger und strukturierter wirken.
Galicien Weine passen besonders gut, wenn spanischer Weisswein frisch, trocken und eher kühl wirken soll. Im Vergleich zu Rueda erscheint Albariño oft salziger, straffer und stärker vom Atlantik geprägt, während Verdejo meist kräuteriger und runder ausfällt. Diese klare maritime Stilistik macht Galicien zu einer wichtigen Weissweinregion Spaniens – besonders für Albariño mit Herkunftsprofil.
Dienstag/Donnerstag/Freitag:
12.30 – 18.00 Uhr
Samstag:
09.30 – 15.30 Uhr